Pfeihnachtswunsch…

Was wünschen sich unsere Pferde von uns, war die Fragestellung für diese Adventsaktion und leider kann und vorab muss ich schon sagen Atli´s größten Wunsch nämlich diesen angeberischen,  grauen Micky-Maus -Tyrannen wieder loszuwerden, werde ich nicht erfüllen. Er wird wohl weiterhin mit ihm leben müssen.

Der zweite Wunsch immer eine vollen „Futterraufe“ kann ich ihm leider gesundheitsbedingt auch nicht erfüllen, denn als Rehepferd, muss ich halt darauf achten, das er nicht zuviel und vor allen Dingen nicht die falschen Dinge frisst. Da kommt man auch gleich zu Punkt 3 von Atli´s Liste „ohne Schmerzen“ sein. 2014 war ja für Atli ein wirklich rabenschwarzes Jahr, erst Sehnenprobleme, dann Borreliose und dann wahrscheinlich durch die Medikamente ausgelöst auch noch eine Hufrehe. Wenn es Dicke kommt dann aber richtig. Im letzten Jahr hat er sich sehr tapfer aus dieser Talsohle herausgekämpft und heute blitzt tatsächlich manchmal doch wieder der Schalk aus seinen Augen, was mich sehr glücklich macht und schon ist einer meiner größten 14-12-23-_0046-3Weihnachtswünsche erfüllt. 🙂

Auch Ljosfari´s Wunsch den schwarzen überängstlichen
Schleimer gegen einen handfesten Kerl (oder wenigstens gegen ein Mädchen) zu tauschen, werde ich nicht erfüllen. Ich mag meine Ponys –  genau so wie sie sind! Außerdem wer sollte dem Großkotz, das Hüfchen halten, wenn er sich mal wieder wegen irgendwelcher Motorsägen  im Wald in die nicht vorhandene Hose macht. Davor hat unser schwarzes Sensibelchen nämlich gar keine Angst und auch nicht vor riesengrossen Treckern oder Lastwagen nur vergessene Eimer können schon mal verdächtig wirken und einen Panikanfall auslösen. 🙂Eimer

Mein Wunsch: Ich hätte gerne mehr Zeit für die Ponys. Ich weiss, das ihnen gerade im Winter sehr oft, sehr langweilig ist  und das gerade wenn man durch das Clickern das Miteinander, den Spass und die Kreativität angekurbelt hat, dann ist dies noch schwerer auszuhalten. Wenn man wirklich nur Zeit hat, um mal eben schnell Stalldienst zu machen und zu füttern.  Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit habe ich das Gefühl ich würde meine Pferde nur im vorbeirasen erleben. und es gibt mir einen mächtigen Stich ins Herz, wenn Ljosfari kaum das er mein Auto um die Kurven kommen sieht, schon auf das Paddock-Tor zu sprintet um ja der Erste zu sein, der begrüsst und bespaßt wird.

Vieles habe ich schon eingestielt, damit das nächste Jahr noch besser für uns alle wird. Wir haben eine super nette Stallhilfe engagiert, die uns viele zeitraubende Arbeiten rund um die Pferde abnimmt. Ausserdem habe ich einen neuen Pferde-Anhänger gekauft, damit wir noch größere Abenteuer in Angriff nehmen können. Ich freue mich also sehr auf das Jahr 2016 und hoffe das ich all meine Ideen umsetzten kann (okay – vielleicht nicht alle – aber wenigstens die Hälfte )

Einen ganz grossen Pfeihnachtswunsch habe ich jedoch noch auf der Seele. Wenn Eure Pferde schwer krank sind und Entscheidungen getroffen werden müssen –  seid da und kümmert Euch! Lasst Euer Tier nicht den letzten Weg allein oder mit Fremden gehen. Jedes Pferd hat es verdient das sein Mensch da ist und es auf seinem letzten Weg begleitet, der um es trauert und weint. Ich weiss, das ist nicht einfach, aber auch dies gehört zum Leben mit Tieren dazu. 

Nun, bin ich zum Ende doch noch pathetisch geworden, ich wünsche Euch „Frohe Pfeihnachten“, verbringt wunderbare Feiertage und gebt Euren Pferden eine Extra-Streicheleinheit von mir.  🙂

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Ein Gedanke zu „Pfeihnachtswunsch…

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