Seminar bei Jutta Heyrich

Am Samstag, den 14. Februar war ich bei Jutta Heyrich in Lüdinghausen bei Münster zu Gast! Mit 7 weiteren Teilnehmerinnen startete das Halbtagesseminar zu dem sehr interessanten Thema „Wie bekomme ich Verhalten“. Denn bevor ich ja ein Verhalten clickern kann, muss das Trainee mir ja erst mal ein Verhalten anbieten und das tun viele Pferde eben nicht. Beim Clickertraining gibt es ja verschiedene Möglichkeiten, dem Pferd das gewünschte Verhalten zu entlocken. Einmal natürlich das freie Formen, das man wohl meistens mit den Clickertraining verbindet, das aber wenn das Tier die richtige Lösung nicht findet, für Pferd und Mensch auch sehr frustrierend sein kann. So kann man das freie Formen auch noch durch Hilfsmittel, wie Target´s, Bodenmatten oder ähnliches vereinfachen. Daneben stellen natürlich auch noch Catchern und Locken, wie auch das Modellieren Möglichkeiten dar, das Pferd schneller auf die richtige Lösung kommen zu lassen.

Weiter erklärte Jutta, wie wichtig es ist, dass das Tier schnell auf die richtige Lösung kommt, denn auch Fehlversuche schleifen sich im Gedächtnis des Pferdes ein und werden immer schwerer zu eliminieren. Darüber hatte ich mir bisher nur selten Gedanken gemacht und mein Pferd durchaus auch mal eine längere Zeit rumexperimentieren lassen. 🙂

Nach dem umfangreichen Theorieteil in Juttas´s  gemütlicher Stube ging es raus zu den Pferden. Die beiden Shetties  waren die perfekten Versuchskaninchen, um uns zu zeigen, wie schwer es ist „Huf hoch“ nur mit  „freien Formen“ zu erreichen.

Ich  dürfte ich mit Warmblüter Paul üben, der für mich doch eine sehr beeindruckende Grösse hatte.  Gottseidank wusste Paul schon, das Menschen manchmal komische Ideen haben, wie z.B. das Pferd seine Beine einzeln bewegen soll. Trotzdem hatte ich schnell  eine ungewollte Verhaltenskette in den armen Paul  geclickert. Um dieses Muster wieder zu durchbrechen, nahm ich dann einen Target zur Hilfe. Aber auch die Arbeit mit dem Target hielt so ihre Tücken bereit. So muss ja nicht nur das Hinhalten des Target’s gut getimt sein, sondern auch das Verschwinden lassen, wenn das Pferd z.B. nicht auf das Signal reagiert. Puuh, gut das die einzelnen Einheeiten auf 5 Minuten begrenzt waren. Das kurze Innehalten, durchschnaufen, reflektieren und neue Zielsetzung festlegen, ist wirklich sehr hilfreich. Mal schauen, ob ich das auch zu Hause umgesetzt bekomme. Es war auf jeden Fall sehr schade, das ich mich schon so früh wieder auf die Heimreise machen musste.

Wenn Ihr jetzt auch Lust bekommen habt, Jutta zu besuchen, dann schaut doch mal auf meine Termin-Seite, da gibt es jeden Monat ein spannendes Halbtagesseminar.  Am 14. März heisst das Thema übrigens „Mein Pferd, das Gras und ich!“

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2 Gedanken zu „Seminar bei Jutta Heyrich

  1. Jutta Heyrich

    Liebe Sabine,
    danke für deine ausführliche und positive Rückmeldung. Ich fühle mich gerade „geclickert“.
    Hat Spaß gemacht und ich freue mich schon auf die nächsten Termine mit vielen wissbegierigen
    Teilnehmer/innen.
    liebe Grüße
    Jutta

  2. Faunii Beitragsautor

    Liebe Jutta,
    das freut mich das mein Click sein Ziel erreicht hat. Ich freue mich auch schon sehr auf den Tag bei Nina Steigerwald. Hoffe ich schaffe es so früh aufzustehen. 8 Uhr in Münster sein puuuh !
    Liebe Grüsse
    Sabine

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