Bodenarbeit, Plastikplane

Ruhiges Stehen gehört eigentlich zum Jungpferde ABC, es ist für alle wichtigen Dinge des Lebens unverzichtbar, wie z.B. Tierarztbesuch, Hufschmied, Verladen etc. Warum können es trotzdem so viele Pferde nicht? Schaut man an die Anbindebalken eines x-beliebigen Reitstalls, dann sieht man überall Pferde, die angebunden von links nach rechts zappeln und/oder alle erreichbaren Gegenstände anknabbern bzw. mit den Hufen bearbeiten.

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… diese Frage stellte Petra Haubner von dem Blog  Pferdeflüsterei.

Ehrlich gesagt, tue ich mich mit einem solchen leicht philosophischen Themen immer sehr schwer. Ich bewundere Tanja  von Tash Horse Experience  für Ihre wunderbaren Texte zu diesem Thema, die oft meine Gedanken und Gefühle widerspiegeln, mir selbst gelingt so etwas nie. Ich bin einfach zu praktisch und pragmatisch.

So erzieht man sein PferdVor fast 40 Jahren habe ich angefangen ( um ehrlich zu sein sind es sogar schon fast 42 Jahre ) mich für die Ausbildung von Pferden zu interessieren. Nachdem meine Eltern auf die wunderbare Idee gekommen waren mir ein Abo der Zeitschrift „Freizeit im Sattel“ zu schenken, waren Ursula Bruns und Linda Tellingtin-Jones meine Heldinnen. Besonders das Buch „So erzieht man sein Pferd“ konnte  ich vorwärts und rückwärts herbeten und kein Reitschulpony war vor meinen Erziehungsversuchen sicher. Grunderziehung und Bodenarbeit waren da schon mein Steckenpferd. 😃

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Entspannungsquadrat

Der Marlitt-Wendt-Kurs am Wochenende war wirklich ganz wunderbar. Ich bin immer noch ganz erschlagen oder neudeutsch „geflasht“ von den  vielen, neuen Anregungen. Ich glaub ich muss mal aufschreiben, was wir alles angefangen haben zu üben, damit  nicht hinterher noch die wichtigen, gymnastizierenden Sachen zu Hause unter die Räder kommen.

  • Körpertarget vorne und hinten
  • Gewichtsverlagerung nach hinten ( wenn wir noch 20 Jahre miteinander Zeit haben, soll daraus vielleicht noch mal ein Schulhalt werden)
  • gelockte Seitengängen (Kruppeherein)
  • Freies Antraben durch mehr Energie und Spannung in meinem ! 😉 Körper
  • Schulterherein im  (im Trab)
  • freies Abwenden zum Pferd hin ( heißt, wenn ich auf ihn zu gehe, möge er mir bitte nach innen ausweichen damit der Spaziergang weiter gehen  kann.😃)

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Pferdespielball

Heute ist Koffer packen angesagt. Morgen geht es zum Marlitt Wendt Kurs nach Nallingen ins Reitsportzentrum. Ich freue mich unglaublich, das ich einen Kursplatz ergattern konnte. Marlitt ist eine so tolle Lehrerin mit ihren einfühlsamen Ratschlägen scheint immer alles zu gelingen. Auch das Zuschauen bei den anderen Teilnehmern macht super viel Spass und man kann unwahrscheinlich viel für seine Arbeit zu Hause mitnehmen.

Außerdem ist das Reitsportzentrum Nallingen ein ganz  wunderbarer Gastgeber. Atli lebte dort, wie Gott in Frankreich. Wir durften die Gastfreundschaft,  ja schon im November geniessen. Ich glaub, ich alter Spielverderber, muss da doch mal das Diätpony-Schild einpacken.  Nun stellt sich nur das Luxusproblem, welches Pony nehme ich mit. Ich tendiere ja zu Atli, weil ich Ljosfari gerne zum Agility Kurs mitnehmen möchte. (Er ist eindeutig der Mutigere der Beiden.)
Aber egal, heute muss ich nur noch den Hänger abholen, die Leckereien im Auto verstauen und dann kann es ja auch schon losgehen. Spielsachen muss ich nicht mitnehmen. Die Nallinger sind das mit allem gesegnet, was das Ponyherz begehrt und haben bestimmt wieder Ihre grosse „Spielwiese“ aufgebaut. Dabei fällt mir ein – ich habe mir noch gar nicht überlegt was ich mit dem Kleinem üben möchte. Aber ich kann, ja noch während der Autofahrt, Pläne machen. Notfalls üben wir links angaloppieren, wenn Ihr mich also mal mit Schnappatmung erleben wollt, Samstag/Sonntag werdet Ihr bestimmt dazu Gelegenheit haben 🙂

Das Video ist vom letztem Jahr aus dem Kurs in Mönchengladbach – nur mal so zur Einstimmung !

 

Brot als Pferdeleckerchen ?

Kleine Brötchen backen…

Jedes Mal wenn ich neue spannende Goodies als Belohnung für das Clickertraining suche, bekomme ich zu hören: Nimm doch Möhren oder Brot. Brot als Pferdeleckerchen macht das Sinn? Ich habe mal zwei informative Links zu diesem Thema für Euch zusammen gestellt.  

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Der Pferde-Trick "Ball werfen"

...für die ballverrückte Spassbacke

Wie Ihr ja vielleicht wisst, ist der gute Ljosfari ein sehr großer Fan von Bällen. Deshalb habe ich der „alten“ Spassbacke noch mal ein kleineres Exemplar mit Henkel, einen sogenannten Pferdespielball im Wanderreitshop gekauft. Die Idee dahinter war, das er dieses Teil vielleicht auch apportieren bzw. werfen kann.

Pferdespielball

Pferdespielball

Jetzt habe ich mit dem Guten aber noch nicht wirklich viel apportieren geübt. Das Einzige, was wir bisher gemacht haben, ist eine Einheit und da war er wirklich sensationell! Innerhalb von 5 Minuten hat er damals gelernt ein Tuch aufzuheben. Wenn Ihr mögt, schaut es Euch doch unter Apportieren an. Aber das war eben nur ein Tuch und kein schwerer Ball und es ist auch schon fast ein Jahr her. Also musste als erstes eine kleine Auffrischung her.

Ein weiteres Problem: Ljosfari spielt ja mit seinem großen Ball super gerne Nasenball. Da ist es klar, das er den neuen Ball ebenfalls mit der Nase durch die Bahn jagen möchte. Da wird es wohl einiges an Überredungskünsten brauchen, um ihn dazu zu bringen den Ball zu tragen. Also habe ich zuerst einmal Apportieren geübt. Wie schon beim letzten Mal mit einem Tuch.

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Fressbremse

Wie Ihr ja vielleicht schon mitbekommen habt, hatte Atli im vergangenen Jahr eine Hufrehe. Wodurch diese wirklich schreckliche Krankheit ausgelöst wurde, da sind wir uns nicht wirklich sicher. Unter dringendem Tatverdacht steht die vorausgegangene Borreliose bzw, das Antibiotika. Man weiss es nicht und Spekulationen helfen auch nicht wirklich weiter! Fakt ist „Rehlein“ muss auf sein Gewicht achten und sollte das Gras im Allgemeinen und Frühlingsgras im besonderen meiden. Also weide ich in diesem Jahr ganz besonders vorsichtig an und Atli bekommt eine Fressbremse verpasst. Was  in seinem Fall einer Nulldiät gleichkommt, aber davon später…

Ich weiß jeder normale Pferdemensch kauft so eine Fressbremse packt sie auf den Pferdekopf und Ende der Geschichte. Aber manchmal ist man halt mit einem ganz besonderen Sensibelchen gestraft beschenkt worden.

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Ich weiss, ich weiss Ostern ist schon lange vorbei, aber wie soll ich sagen, erst waren wir im Urlaub und so kam der Osterhase bei uns ein bisschen verspätet et an . 🙂 Ausserdem Thema ist ein wenig überschattet, weil ich in der Zwischenzeit mein geliebtes Laptop geflutet habe. Natürlich habe ich meine Videos und Fotos nicht entsprechend gesichert und so war ich ein wenig hysterisch. Im Moment hege ich noch die Hoffnung, das vielleicht ein Computergott vorbei kommt und wenigstens meine Festplatte (bzw. die von meinem Laptop) rettet.

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Clicker-leckerlisWenn man gerade erst mit dem Clickern anfängt, schenkt man der Handpositon beim Futterlob meist nicht allzu viel Beachtung. Man ist meist froh, das man den Clicker gemanagt bekommt und versucht alles damit das Futter schnellstmöglich zum Pferd kommt. Die ersten Erfolge stellen sich meist schnell ein und man ist zufrieden.

Wie wichtig die richtige Futterposition ist, bemerkt man erst, wenn man sich mal so richtig vergaloppiert  hat. Wenn ich meine Videos von vor einem Jahr sehe, weiss ich genau warum heute noch manche Dinge nicht so gut klappen, wie sie klappen könnten. Sehr oft ist meine Futterposition na sagen wir mal : „Suboptimal!“ 🙂

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