Nullposition und Signalkontrolle

Meinen Urlaub habe ich natürlich auch zum Lesen genutzt, so war auch der Clickerkurs von Babette Teichen und Tannia Konnerth, mit von der Partie . Ich bin leider noch nicht ganz durch, dafür konnten wir dann doch noch  zuviel Skifahren.  🙂 Bisher kann ich aber sagen, der Clickerkurs ist perfekt für jeden, der sich überlegt, ob er mit dem Clickern anfangen möchte.  Eine genaue Buchbesprechung gibt es später! 

In diesem Buch gibt es auch einen wunderbaren Abschnitt über die Signalkontrolle. Man unterscheidet, ja zwischen der aktiven und der passiven Signalkontrolle. Mit der aktiven (das ist, wenn das Pony auf ein Signal hin eine Übung ausführt) bin ich bei meinen Pferden eigentlich ganz zufrieden.  Nur an der passiven (das heisst, das Pony führt die Übung ohne Signal nicht aus) hakt es oft ein bisschen. Allzu gerne bieten die Beiden mir  immer wieder ihre Lieblingslektionen an. 🙂

Zwar habe ich immer wieder ruhiges Stehen geübt, schließlich will man ja die Grundausbildung nicht vernachlässigen – was ich aber bisher noch nicht so konsequent geclickt habe, ist die Nullposition des Pferdes. Also, das ruhige Stehen zwischen den einzelnen Ausführungen einer Übung.  Das hört sich jetzt sehr theoretisch an, ist es aber nicht. Am besten schaut Ihr selbst…

Zuerst  habe ich ruhige Stehen geübt und anschließend  „Beine kreuzen“ abgefragt. Dann wieder das ruhige Stehen und Warten auf das nächste Signal geclickert. Dabei habe ich versucht darauf zu achten, das ich immer eine etwas andere Körperhaltung bestätige. Denn ich wollte ja weder Kopf tief oder die Beine fest in den Boden verstärken sondern einfach nur ruhiges Stehen. Das ging auch wirklich sehr gut – natürlich bot Ljosfari immer wieder unaufgefordert Beine kreuzen an, aber im Laufe der Übung schien er doch deutlich mehr auf mich und meine Signale zu achten und ich finde, er wirkt auch sehr zufrieden.

Im Nachhinein macht das Clicken der Nullposition  für mich sehr viel Sinn und ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum ich nicht schon früher darauf gekommen bin. Denn wenn ich das ruhige Stehen und Abwarten nicht bestätige, ist es eigentlich ganz logisch, daß das Pferd unruhig wird und mir immer wieder eine neue Übung anbietet, denn es ist ja motiviert und möchte zum Erfolg kommen.

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2 Gedanken zu „Nullposition und Signalkontrolle

  1. Ann-Christin

    Das ist etwas an dem ich auch noch dringend arbeiten muss. Oft geht es mir so, dass ich keine Pause mache oder Ruhe reinbringe, weil Rán grad wirklich interessiert mitarbeitet und von selbst zeigt, dass sie weitermachen will. Gerade weil dann aber schnell Hektik oder Unmut ausbricht sollte ich mich wirklich mehr zur Nullposition zwingen…-.-

  2. Pingback: Höflichkeit ist eine Zier... - Höflichkeitstraining

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