Fressbremse

Atli und die Fressbremse

Wie Ihr ja vielleicht schon mitbekommen habt, hatte Atli im vergangenen Jahr eine Hufrehe. Wodurch diese wirklich schreckliche Krankheit ausgelöst wurde, da sind wir uns nicht wirklich sicher. Unter dringendem Tatverdacht steht die vorausgegangene Borreliose bzw, das Antibiotika. Man weiss es nicht und Spekulationen helfen auch nicht wirklich weiter! Fakt ist „Rehlein“ muss auf sein Gewicht achten und sollte das Gras im Allgemeinen und Frühlingsgras im besonderen meiden. Also weide ich in diesem Jahr ganz besonders vorsichtig an und Atli bekommt eine Fressbremse verpasst. Was  in seinem Fall einer Nulldiät gleichkommt, aber davon später…

Ich weiß jeder normale Pferdemensch kauft so eine Fressbremse packt sie auf den Pferdekopf und Ende der Geschichte. Aber manchmal ist man halt mit einem ganz besonderen Sensibelchen gestraft beschenkt worden.

Dies hatte ich bei der Bestellung unserer Neuerwerbung natürlich vergessen und einfach gedacht. Och, wie praktisch, die gibt es auch in knallrot! Wenn das Pony sie auf der Weide „verliert“, dann findet man das Folterinstrument wenigstens schnell im hohen Gras wieder.

Dabei habe ich völlig verdrängt, das das Beste aller Rappenponys, 2 Wochen(!) gebraucht  hat, um das knallorange Halfter auf seinem Kopf zu dulden, ohne dabei einen hysterischen Anfall zu bekommen. Nun ist das Halfter nicht nur grell sondern behindert Schatzi auch noch beim Essen. Das Pony ist „not amused“ .

Da ich nun nicht vorhatte, jeden Morgen „Zickenkrieg“ auszutragen, habe ich mir gedacht die Hundeleute gewöhnen ihre Vierbeiner schließlich auch an den Maulkorb, warum kann ich nicht mal genauso vorgehen 🙂 Gesagt getan. 🙂

Leider gibt es kein Video vom ersten Kontakt, weil ihr wisst schon wer, ja unbedingt seinen Rechner fluten musste…  Hier also unser zweiter Versuch, der wie ich finde schon ganz gut ist….

 

 

Meine Trainingsidee zur Fressbremsen-Gewöhnung

  • Pferd schaut in Richtung Monster
  • Pferd schnuppert an rotem Ungeheuer
  • Pferd steckt Nase in in den Kopf
  • Pferd nimmt Leckerchen unten in der Fressbremse
  • Pferd lässt sich das Oberteil über die Ohren ziehen
  • Die letzte Schnalle wird geschlossen

Wenn Eurer Pferd auch unter Hufrehe leidet, bzw. Ihr Angst habt, das Euer Pferd ein Kandidat für diese Krankheit sein könnte, dann findet Ihr im Hufrehe-Forum wirklich ganz viele Informationen und Tipps.

Wir mich ebenfalls sehr hilfreich ist die Facebook-Gruppe. Wenn Ihr noch weitere Tipps habt, immer her damit . 🙂

Hier noch ein Link zu den AS – Fressregulatoren – die mir von kompetenter Seite wärmstens ans Herz gelegt wurde. 🙂

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