Dressur-Studien – So lernt Ihr Pferd fast alles!

Auch wenn mein Ehrgeiz in Sachen Dressurreiten im Laufe der Jahre deutlich erlahmt ist, so freue ich mich jedesmal, wenn die Zeitschriftt Dressur-Studien in meinem Briefkasten steckt. Ehrlich gesagt ist dies, die einzige Pferdezeitung, die ich noch abonniert habe.

Ich finde die Herangehensweise dieser kleinen, aber sehr feinen Zeitschrift einfach genial. Es werden immer klar umrissene Themen aufgegriffen, die dann von den unterschiedlichsten Autoren ausgeleuchtet werden. So lernt man sehr viele unterschiedliche Blickwinkel kennen und kann sich passende Ideen für sein Pferd raussuchen, frei nach dem Motto „Jeder Jeck ist anders!! “

Besonders gefreut habe ich mich über das Thema des Jubiläums gefreut:

So lernt Ihr Pferd fast alles !

Dieses Thema ist ja wohl, wie für mich gemacht. Leider konnte ich erst die ersten beiden Artikel lesen und ich muss sagen ich bin begeistert.

So hielt  schon der ersten Artikel „Die Lernschmiede: Das Gehirn“ von Karin Ottemann schon einige Erleuchtungen bereit. So zum Beispiel: „Grundsätzlich sei es so, dass sich Nervenzellen nutzungsabhängig über ihre Kontaktstellen, die Synapsen, verbinden und diese synaptischen Verbindungen entweder verstärkt also „gebahnt“, oder aber, wenn die Nervenbahnen nicht oder kaum genutzt werden, wieder abgebaut werden. Deswegen ist es, wenn etwa Neues gelernt wird, so wichtig das neue Verhalten Anfang oft zu wiederholen, damit die Nervenbahnen oft genutzt und dadurch „dick und breit“ werden. „

Dies passt ja wunderbar zu dem Blog-Artikel „geschnitten-oder-am-stueck von Heike Uthmann. Wenn Ihr ihn noch nicht gelesen habt, solltet ihr dies wirklich unbedingt nachholen.

Auch, das Dinge, die besser als erwartet belohnt werden, ausdauernder abgespeichert werden, wusste ich so noch nicht. Das erklärt, warum die Sachen, die das Pferd beim Clickern als erstes lernt, so besonders gut im Gedächtnis bleiben. Schließlich war die Belohnung besser als erwartet. Hat das Pferd einmal gelernt, das es für seine Tun belohnt wird, hat es das Leckerli vielleicht schon einkalkuliert und seine Erwartungen werden nicht übertroffen, ist der Lernerfolg gut, aber nicht überragend.

Ihr seht das Heft bietet bisher wirklich eine spannende Lektüre. Ausserdem sind Artikel von Marlit Wendt, Stephanie Hornung, Nathalie Penquitt, Linda Weritz und Prof.Dr. Klauss Zeeb dabei, auf die ich mich sehr freue. Ich hoffe nach dem Wochenende kann ich Euch noch mehr erzählen…- auch wenn ich am Sonntag zu Nina Steigerwald fahre und dort vom Horse Agility bestimmt ganz viele neue tolle Eindrücke mitbringe – von denen ich Euch natürlich auch berichten werde… 😉

 

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