Schlagwort-Archive: Clickertraining

Agility-Kurs mit Nina Steigerwald

Agility-Kurs in Bad Honnef

Es war wirklich ein traumhaftes Wochenende! Barbara hatte für unseren Agility-Kurs mit Nina Steigerwald ein super Wetter organisiert und der Troll-Hof war wirklich ein perfekter Gastgeber. Neben Atli und mir  waren noch drei weitere Isländer und ein Tinker mit von der Partie. So gab es auch für die zahlreichen Zuschauer viel zu sehen und wir hatten ein sehr fröhliches und lehrreiches Wochenende.

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Hühnermodul 1

Hühnermodul – oder wie Berta meine Schwächen enttarnte :-)

Ja, es hört sich verrückt an, wenn man erzählt, das man ein Hühnermodul macht, also Hühner clickert um sein Pferdetraining zu verbessern. Jedem, dem ich im Vorfeld versucht habe, dies zu erklären, hielt mich für komplett übergeschnappt oder schob es auf die Midlife-Crisis. Ich kann Euch aber komplett beruhigen – es geht mir gut! Auch wenn ich mir dieses Modul zum 50. Geburtstag geschenkt habe. 🙂

Ich habe weder meine Hunde noch die Pferde mitgenommen, weil ich mich einfach 5 Tage lang auf das Lernen konzentrieren wollte, um möglichst viel Input zu bekommen – also auf nach Ochtmannien zu Nina Steigerwald. Nina hatte ich ja schon bei unserem Agility-Kurs im Juni kennen gelernt und freute mich ganz besonders noch mehr von Ihr lernen zu dürfen.

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Höflichkeitstraining ist einer der wichtigsten Bestandteile des Clickertrainings mit Pferden

Höflichkeit ist eine Zier…

… doch weiter kommt das Pony ohne Ihr – 

                  dachte Atli viele Jahre lang!!!😃

Und nach seinem Motto handeln sehr viele Ponys und Pferde. Wenn ich anderen Pferdeleuten erzähle, das ich clickere dann bekomme ich meist ein Kopfschütteln oder ein „das ginge mit meinem Pferd gar nicht, der ist so verfressen“, zu hören.

Schön sage ich dann immer: „Verfressenheit ist eine Grundvoraussetzung, damit das Clickern funktioniert. Nichts ist beim Markertraining schlimmer, als eine Spassbremse, die einem das liebevoll überreichte Leckerchen vor die Füsse spuckt.“ 😀

gieriges-ponyAber Spass beiseite. Auch Atli war jahrelang so ein Bettelkönig (ja, ja er ist es immer noch – er tarnt sich nur besser :-))  Bei unseren ersten Erfahrungen mit Zirkuslektionen hatte es Leckerlis geregnet und Atli war innerhalb kürzester Zeit ein Fan von solchen Unternehmungen. Er stupste einen, öffnete schon mal das Maul (damit man auch weiss, was man mit den Leckerchen zu tun hat, nicht das der Mensch noch auf die Idee komme, die Süssigkeiten selber zu essen);  Bettelblick; Weg versperren; einem auf die Pelle rücken, einem beim Rausholen der Leckerchen „helfen“, ungefragt Lektionen anbieten, usw., usw. Atli hatte die ganze Bettelpalette drauf!!!

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Clickerpony

Ohr-Target – Ran an die Löffel :-)

Ich gebe es zu: Bisher bin ich in meinem 40jährigem Zusammenleben mit Pferden ohne Ohr-Target ausgekommen. Da stellt sich die Frage: Warum übe ich das jetzt? Und was hat das mit Medical Training zu tun ? Haben Sie einmal versucht die Ohren eines Pferdes zu verarzten? Dies kann sehr einfach sein, wenn das Pferd die Berührungen am Ohr geniesst und kratzen auch in den Ohren als Highlight des Tages empfindet. Es kann aber auch an die Vorhölle erinnern. So war ich auch schon dabei, als ein Pferd immer mit der Nasenbremse fixiert werden musste, damit ein verletztes Ohr medikamentös versorgt werden konnte.

Ich musste bisher, erst einmal Salbe an ein Pferdeohr bringen und das war bei meinem Pony Fylkir und der gehörte Gottseidank zur Geniesser-Fraktion. Diese Exemplare sind aber bei der Ohr-Target2Gattung Pferd  ausgesprochen selten. Die meisten sind so wie Atli: Sie  dulden die Berührung,   beginnen aber schnell zu zappeln oder den Kopf zu schütteln, wenn es irgendwie ernst wird, bzw. sie sich wie kleine Schweinchen bis über die Ohren paniert haben und man meint man könnte eine Drahtbürste gut gebrauchen 😃.
Auch die Vorstellung ich müsste einmal, wie bei Fylkir Salbe ins Ohr einbringen und dort auch noch einmassieren, ist doch ein sehr sportliche Idee. An eine größere Verletzung möchte ich gar nicht denken.

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So lernen Pferde

So lernen Pferde von Viviane Theby

Buchempfehlung: 

„So lernen Pferde“ von der bekannten Autorin Viviane Theby ist ein kleines, unscheinbares Büchlein. Trotzdem hat dieses nur knapp 100 Seiten starke Taschenbuch mir viele kleinere und größere Aha-Erlebnisse beschert. 🙂

Viviane Theby hat die  Gabe mit lebensnahen Beispielen auch komplizierte, wissenschaftliche Zusammenhänge eindrucksvoll für Ihre Leser aufzubereiten. So macht das „Pauken“ der Lerngesetze auch meinen Kindern Spass. Ganz authentisch werden die Vorteile oder auch Tücken von positiver und negativer Verstärkung beschrieben.

Desensibilisierung mit dem Rappelsack gelingt Clickerpferde deutlich schneller :-)

® Tierakademie Scheuerhof

Interessant fand ich den Hinweis, das die meisten Reiter (mich eingeschlossen) sich viel zu sehr damit beschäftigen, wie wir welche Hilfen, Signale oder Kommandos geben, aber nicht daran denken, dass das Pferd zum Lernen lohnende Konsequenzen braucht. Das gilt nicht nur für das Clickertraining, sondern auch für die herkömmliche Reiterei. Wenn der Reiterschenkel immer noch weiter drückt, obwohl das Pferd schneller geworden ist, dann „lohnt“ sich das Schnellerwerden für das Pferd nicht. Es fängt an den Reiterschenkel zu ignorieren.

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Spanischer Schritt

Spanischer Schritt – den Andalusier im Pony wecken

Unser Weg

Atli

Mit Atli habe ich den Spanischen Schritt konventionell auf einem Zirkuslektionen-Kurs erlernt. Dabei wird das Pferd mit einer Gerte touchiert, bis es das entsprechende Bein bewegt. Bei meinem kleinen „Sensibelchen“ hat das auch gut funktioniert. Schwieriger wird das bei Pferden, die Gertenzeichen gerne ignorieren, da muss dann das „Ärgern“ gesteigert werden. Ich habe es auch schon erlebte, das Kursteilnehmer ihre Pferde mit einem Zahnstocher gepikst haben, um eine Reaktion zu bekommen.

Das Problem bei dieser Vorgehensweise ist, das diese Abwehrreaktion schnell in Aggression umschlägt und man sich so gleich Aufstampfen und Drohgesten mit einfängt.

Bei Atli ist diese Gefahr nicht so gross, dafür hat er andere Marotten entwickelt. So kann beim spanischen Schritt schon mal die Pferdenase an dem Futterbeutel kleben, um eindeutig auf die „mangelhafte“ Belohnungsrate hinzuweisen. Das führt  manchmal zu einer etwas  linkslastigen Ausführung.  🙂

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„Rühr-mich-nicht-an“ – Kopfscheue Pferde

Marlitt Wendt hat mal wieder zu meinem Lieblingsthema „Kopfscheue Pferde einen wunderbaren Artikel geschrieben. Wie Ihr ja vielleicht wisst, schlägt sich auch Atli mit diesem Problem herum.  Unter Anfassen verboten habe ich da mal unsere Erfahrung ein bisschen zusammen gefasst.

Zwar steckt Atli einem immer seine kleine Ponynase entgegen und lässt sich problemlos anfassen, aufhalftern,  etc. aber es ist immer ein kleines Unbehagen ein Ausweichen spürbar. Beobachtet mal eure Pferde genau, wie reagieren Sie, wenn ihr in das Halfter fasst oder sie am Kopf berühren oder bürsten wollt. Erst gestern ist mir wieder aufgefallen, wie sehr man sich auch an das Zurückzucken seines Pferdes gewöhnt. Dies ist nämlich immer Atli´s erste Reaktion, bis er sich wieder an seine Erziehung oder vielleicht auch an seine guten Erfahrungen erinnert…

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Bodenarbeit, Plastikplane

Stay with me – ruhiges Stehen üben !

Ruhiges Stehen gehört eigentlich zum Jungpferde ABC, es ist für alle wichtigen Dinge des Lebens unverzichtbar, wie z.B. Tierarztbesuch, Hufschmied, Verladen etc. Warum können es trotzdem so viele Pferde nicht? Schaut man an die Anbindebalken eines x-beliebigen Reitstalls, dann sieht man überall Pferde, die angebunden von links nach rechts zappeln und/oder alle erreichbaren Gegenstände anknabbern bzw. mit den Hufen bearbeiten.

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Brot als Pferdeleckerchen ?

Brot als Pferdeleckerchen

Kleine Brötchen backen…

Jedes Mal wenn ich neue spannende Goodies als Belohnung für das Clickertraining suche, bekomme ich zu hören: Nimm doch Möhren oder Brot. Brot als Pferdeleckerchen macht das Sinn? Ich habe mal zwei informative Links zu diesem Thema für Euch zusammen gestellt.  

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Der Pferde-Trick "Ball werfen"

Pferdespielball – Spiel, Spass, Spannung…

...für die ballverrückte Spassbacke

Wie Ihr ja vielleicht wisst, ist der gute Ljosfari ein sehr großer Fan von Bällen. Deshalb habe ich der „alten“ Spassbacke noch mal ein kleineres Exemplar mit Henkel, einen sogenannten Pferdespielball im Wanderreitshop gekauft. Die Idee dahinter war, das er dieses Teil vielleicht auch apportieren bzw. werfen kann.

Pferdespielball

Pferdespielball

Jetzt habe ich mit dem Guten aber noch nicht wirklich viel apportieren geübt. Das Einzige, was wir bisher gemacht haben, ist eine Einheit und da war er wirklich sensationell! Innerhalb von 5 Minuten hat er damals gelernt ein Tuch aufzuheben. Wenn Ihr mögt, schaut es Euch doch unter Apportieren an. Aber das war eben nur ein Tuch und kein schwerer Ball und es ist auch schon fast ein Jahr her. Also musste als erstes eine kleine Auffrischung her.

Ein weiteres Problem: Ljosfari spielt ja mit seinem großen Ball super gerne Nasenball. Da ist es klar, das er den neuen Ball ebenfalls mit der Nase durch die Bahn jagen möchte. Da wird es wohl einiges an Überredungskünsten brauchen, um ihn dazu zu bringen den Ball zu tragen. Also habe ich zuerst einmal Apportieren geübt. Wie schon beim letzten Mal mit einem Tuch.

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