Höflichkeitstraining ist einer der wichtigsten Bestandteile des Clickertrainings mit Pferden

… doch weiter kommt das Pony ohne Ihr – 

                  dachte Atli viele Jahre lang!!!😃

Und nach seinem Motto handeln sehr viele Ponys und Pferde. Wenn ich anderen Pferdeleuten erzähle, das ich clickere dann bekomme ich meist ein Kopfschütteln oder ein „das ginge mit meinem Pferd gar nicht, der ist so verfressen“, zu hören.

Schön sage ich dann immer: „Verfressenheit ist eine Grundvoraussetzung, damit das Clickern funktioniert. Nichts ist beim Markertraining schlimmer, als eine Spassbremse, die einem das liebevoll überreichte Leckerchen vor die Füsse spuckt.“ 😀

gieriges-ponyAber Spass beiseite. Auch Atli war jahrelang so ein Bettelkönig (ja, ja er ist es immer noch – er tarnt sich nur besser :-))  Bei unseren ersten Erfahrungen mit Zirkuslektionen hatte es Leckerlis geregnet und Atli war innerhalb kürzester Zeit ein Fan von solchen Unternehmungen. Er stupste einen, öffnete schon mal das Maul (damit man auch weiss, was man mit den Leckerchen zu tun hat, nicht das der Mensch noch auf die Idee komme, die Süssigkeiten selber zu essen);  Bettelblick; Weg versperren; einem auf die Pelle rücken, einem beim Rausholen der Leckerchen „helfen“, ungefragt Lektionen anbieten, usw., usw. Atli hatte die ganze Bettelpalette drauf!!!

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Bodenarbeit, Plastikplane

Ruhiges Stehen gehört eigentlich zum Jungpferde ABC, es ist für alle wichtigen Dinge des Lebens unverzichtbar, wie z.B. Tierarztbesuch, Hufschmied, Verladen etc. Warum können es trotzdem so viele Pferde nicht? Schaut man an die Anbindebalken eines x-beliebigen Reitstalls, dann sieht man überall Pferde, die angebunden von links nach rechts zappeln und/oder alle erreichbaren Gegenstände anknabbern bzw. mit den Hufen bearbeiten.

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Schmerz-Auge

Traumata Behandlung mit dem Clicker 

Viele Pferde, die man so im Laufe seines Reiterlebens kennenlernt, haben ein dickes Päckchen an negativen Erinnerungen zu tragen. Vieles was Ihre Reiter als Unarten oder Widersetzlichkeit wahrnehmen, sind lediglich die Konsequenz Ihrer bisherigen Erfahrungen. Zum Beispiel der „Gurtzwang“: Viele Menschen verstehen nicht, das obwohl sie sich viel Mühe geben, z.B. einen passenden Sattel zu kaufen und wirklich vorsichtig anzugurten, das Pferd immer noch „Lass das!“ schreit. Mein Wallach Ljosfari hatte auch dieses Problem. Wahrscheinlich schleppte er es schon seit seinem Beritt vor 6 Jahren mit sich herum. Auch bei seiner vorherigen Besitzerin hatte der Sattel gepasst und sie hatte auch wirklich sehr vorsichtig angegurtet! Trotzdem zeigte das Pony ziemlich offenkundig Unbehagen. Hier war der Clicker super hilfreich, nicht um dem Pferd die Unmutsäusserungen abzugewöhnen, sondern um das Satteln wirklich positiv zu verknüpfen. Read More →

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Gut gemacht

… wie Pferde uns erleben wollen

„Gut gemacht“ heisst das neueste Buch von Marlitt Wendt, das im evipo-Verlag erschienen ist. Dieses kleine Büchlein mit nur 68 Seiten und wirklich tollen Fotos ist eine wahre Perle.

Leuchtende Augen, gespitzte Ohren, Aufmerksamkeit und Spass an dem gemeinsamen Tun… Welcher Reiter möchte das nicht bei seinem Pferd erreichen? Wie bei allen Büchern von Marlitt Wendt liegt auch bei diesem Buch der Fokus nicht auf dem  Erarbeiten spezieller Übungen oder  Lektionen, sondern in der Herstellung einer partnerschaftlichen Mensch-Pferd-Beziehung.

Die Verständigung mit dem Pferd liegt Marlitt am Herzen und sie lebt sie mit viel Einfühlungsvermögen vor. Sie erklärt, wie man mit Körpersprache nicht Druck erzeugt, sondern sie wirklich als Verständigungsmittel benutzt. Wie ein Blick ein Wegweiser für das gemeinsame Tun wird. Ein wirklich schönes Zitat aus dem Buch, das sehr  gut beschreibt, worum es geht, lautet: 

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Am Dienstag hatten die Pony´s und ich super netten Besuch! Heike Uthmann von clickforbalance war da und hat versucht uns in  die Geheimnisse des Pre-WWYLM einzuweihen. WWYLM ist  eine Übung von Clickerpionierin  Alexandra Kurland. Die Abkürzung bedeutet „Why would you leave me“ und das „Pre“ steht für „Vorbereitende Übung“. Wer den Pylonenzirkel noch nicht kennt, sollte sich unbedingt Heikes Video anschauen.

Hier geht´s zu Heikes Video  

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Wenn ich erzähle, das ich mit meinen Ponys Clickertraining mache, bekomme ich von anderen Reitern oft die Antwort: Das ginge mit meinem Pferd gar nicht, der wird immer total rüpelig, wenn ich ihn aus der Hand füttere. Bei einer Freundin geht das Trauma, so weit das sie Leckerlis nur im Trog füttert.

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Meinen Urlaub habe ich natürlich auch zum Lesen genutzt, so war auch der Clickerkurs von Babette Teichen und Tannia Konnerth, mit von der Partie . Ich bin leider noch nicht ganz durch, dafür konnten wir dann doch noch  zuviel Skifahren.  🙂 Bisher kann ich aber sagen, der Clickerkurs ist perfekt für jeden, der sich überlegt, ob er mit dem Clickern anfangen möchte.  Eine genaue Buchbesprechung gibt es später! 

In diesem Buch gibt es auch einen wunderbaren Abschnitt über die Signalkontrolle. Man unterscheidet, ja zwischen der aktiven und der passiven Signalkontrolle. Mit der aktiven (das ist, wenn das Pony auf ein Signal hin eine Übung ausführt) bin ich bei meinen Pferden eigentlich ganz zufrieden.  Nur an der passiven (das heisst, das Pony führt die Übung ohne Signal nicht aus) hakt es oft ein bisschen. Allzu gerne bieten die Beiden mir  immer wieder ihre Lieblingslektionen an. 🙂

Zwar habe ich immer wieder ruhiges Stehen geübt, schließlich will man ja die Grundausbildung nicht vernachlässigen – was ich aber bisher noch nicht so konsequent geclickt habe, ist die Nullposition des Pferdes. Also, das ruhige Stehen zwischen den einzelnen Ausführungen einer Übung.  Das hört sich jetzt sehr theoretisch an, ist es aber nicht. Am besten schaut Ihr selbst…

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Als ich den sehr lesenswerten Artikel von Marlitt Wendt

Gut ausgebildete Clickerpferde? 

gelesen  habe, war ich ehrlich betroffen. Wie viele Dinge habe ich angefangen und nicht wirklich zu Ende gebracht.

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Islandwallach Ljosfari in der Zirkuslektion „Plié“ – Verbeugung

Eine Sache ist das Plié, das haben wir eigentlich ganz intensiv am Anfang des letzten Jahres geübt. Es fehlen, aber noch ein bisschen die letzten Feinheiten, nämlich die Umstellung von Handsignal auf Gertensignal und bisher braucht Ljosfari noch ein bisschen die Vorbereitung, wie das Weitstellen der Vorderbeine um die Übung wirklich zu erkennen. So bin ich das Plié,  heute noch mal angegangenen. Die Ergebnisse mit  Video gibt es dann morgen.

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