Archiv der Kategorie: Umgang

Pferdetrick: Kopfschütteln oder „Nein-sagen“

Ohr-Target2Ich bin ja immer auf der Suche nach Beschäftigungsideen für nicht  ganz so fitte Pferde.  Immer wieder begegnet einem da natürlich das Ja bzw. Nein-Sagen, zwar bin ich in der Regel nicht destruktiv aber diesmal habe ich mit dem Nein-Sagen angefangen, das er schien mir irgendwie logischer.

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Pferdetrick: Kopfschütteln

Lektionen-Marathon – Schluss mit lustig ! 😉

Immer wieder lese ich auf Facebook. Mein Pferd kann schon schon alles!!! Nun sind sind auf der Suche nach neuen Tricks, Lektionen etc. oder auch die Frage: Wieviele neue Tricks an einem Tag darf ich üben ? Ich sehe Pferd, die von ihren Menschen auf den Rücken gedreht werden und frage mich, muss man eigentlich alles tun, was geht. Ich weiss bei Clickerpferden geht wirklich viel, weil sie halt oft sehr stark motiviert sind, manchmal auch übermotiviert. Aber ganz im Ernst, muss ich alles trainieren, was geht – was das Pferd mitmacht. Wer hat, wann mit diesem Lektionen-Marathon begonnen ? Weiterlesen

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Hilfe, mein Pferd braucht einen Beipackzettel!

… zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie den Trainer Ihrer Wahl!

Wie ihr ja vielleicht wisst, bin ich ein eher spontaner Mensch. Pläne für mich und mein Pferd erstelle ich nur selten und ich will gar nicht zählen, wie oft ich den mühsam erstellten Plan umwerfe und mich auf mein Gefühl verlasse. Versteht mich nicht falsch, die innere Stimme ist bei der Pferdeausbildung sehr wichtig. Oft sagt sie uns: Mach es leichter, hör auf, sei nicht so verbissen und dann ist es richtig auf sein Gefühl zu hören.

Doch mit zunehmendem Alter stelle ich fest, das mich meine „Planlosigkeit“ manchmal auch ganz schön ausbremst.

Wir verlangen viele unterschiedliche Dinge von unserem Pferd. Das moderne Pferd von heute soll spanischen Schritt gehen;  auf Fingerzeig ins Kompliment und Hufe geben wäre natürlich auch schön. Jeder Hufschmied kennt mindestens ein „Zirkuspferd“, was sich beim Hufe hochheben ins Kompliment oder auf die Knie wirft.

sehne-abtastenEin Beispiel, meine Pferde geben alle völlig problemlos die Hufe: Ich fange auf der linken Seite an sage „Huf“ und schon fliegt mir Alti´s Huf um die Ohren. Ich geh weiter nach hinten und schon hebt das besten Pony von allen, reihum ohne weitere Aufforderung, alle Hufe. Das ist toll, wenn man noch mal eben vorm Ausritt die Hufe auskratzen möchte. Als das  Pony  jedoch eine Sehnenverletzung hatte, wäre es ungeheuer praktisch gewesen, wenn das entsprechende Bein auch mal auf dem Boden stehengeblieben wäre 🙂  und man die Sehnen unbeschadet hätte abtasten könnte. Konnte man bei Atli aber nur, wenn man ein anderes Bein hochhob, das war  ausgesprochen lästig, zumal man vielleicht als Laie auch mal gesundes Gliedmaße mit krankem Bein vergleichen möchte. Als ich in der Situation steckte, habe ich überhaupt keine Gedanken daran verschwendet, dieses Dilemma mal zu beseitigen, sondern ging mit der Situation um so gut es eben ging.  Im Nachhinein kann ich nur den Kopf schütteln. Gestern habe ich dem Pony innerhalb von 10 Minuten dem Pony den Unterschied zwischen
a.) ich möchte das Du deinen Huf anhebst und
b.) ich möchte dein Bein abtasten,

Ja, das Leben kann so einfach sein! 🙂

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Stehenbleiben

Target-Training – Ruhiges Stehenbleiben

Das Target-Training ist gerade in der Pferdeausbildung sehr vielseitig einsetzbar. Um mit Ljosfari (der ja bekanntermassen ein kleiner Zappelphilipp ist) das ruhige Stehen zu üben, kam der stationäre Target zum Einsatz. Ich nehme Ihn sozusagen als Anbindebalken. 🙂  Das Pferd soll dazu die Nase an oder dicht an den Target halten und so stehen bleiben. Natürlich könnte ich mein Pferd auch real anbinden, aber beim stationären Target,  hat es die Möglichkeit zu gehen, wenn es ihm zu brenzlig ist. Dies finde ich für mein Medical Training sehr wichtig, damit man herausfinden kann, ob man den Bogen überspannt hat. Ausserdem hat die Forschung gezeigt, das eine Desensiblisierung deutlich schneller vonstatten geht, wenn das Pferd aktiv an dem Geschehen beteiligt ist. 

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Apfelschnappen für Pferde

Apfelschnappen – ein Intelligenztest für Pferde :-)

Zur Zeit ist es bei uns sehr heiss und drückend. Ausserdem werden wir von einer heftigen Bremsenplage heimgesucht. Da steht den Ponys und mir oft nicht der Sinn nach ernsthafter Arbeit. Aber ein bisschen Gehirnjogging geht ja immer. Da kam mir der Artikel „Intelligente Spielideen“ von  Marlitt Wendt  recht!

Ihre Idee „Apfelschnappen“ ist perfekt für heisse Tage. Dieser „Test“  ist kein Trick, den man mit dem Pferd trainiert, sondern das Pferd soll eigenständig auf eine Problemlösung kommen:
Eimer umschütten; austrinken, alles ist möglich 🙂 So lernt man sein Pferd noch ein bisschen besser kennen. Also zu welcher Kategorie gehört Dein Pferd ?

  • Trinker
  • Taucher
  • Treter
  • Schubser
  • Weichei, (Maaaaaaamaaaaaa, dir ist der Apfel ins Wasser gefallen, hol ihn wieder raus!)

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So lernen Pferde

So lernen Pferde von Viviane Theby

Buchempfehlung: 

„So lernen Pferde“ von der bekannten Autorin Viviane Theby ist ein kleines, unscheinbares Büchlein. Trotzdem hat dieses nur knapp 100 Seiten starke Taschenbuch mir viele kleinere und größere Aha-Erlebnisse beschert. 🙂

Viviane Theby hat die  Gabe mit lebensnahen Beispielen auch komplizierte, wissenschaftliche Zusammenhänge eindrucksvoll für Ihre Leser aufzubereiten. So macht das „Pauken“ der Lerngesetze auch meinen Kindern Spass. Ganz authentisch werden die Vorteile oder auch Tücken von positiver und negativer Verstärkung beschrieben.

Desensibilisierung mit dem Rappelsack gelingt Clickerpferde deutlich schneller :-)

® Tierakademie Scheuerhof

Interessant fand ich den Hinweis, das die meisten Reiter (mich eingeschlossen) sich viel zu sehr damit beschäftigen, wie wir welche Hilfen, Signale oder Kommandos geben, aber nicht daran denken, dass das Pferd zum Lernen lohnende Konsequenzen braucht. Das gilt nicht nur für das Clickertraining, sondern auch für die herkömmliche Reiterei. Wenn der Reiterschenkel immer noch weiter drückt, obwohl das Pferd schneller geworden ist, dann „lohnt“ sich das Schnellerwerden für das Pferd nicht. Es fängt an den Reiterschenkel zu ignorieren.

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Clickerpony

Pferde heranrufen: Fury – Kommst Du ?

Pferde heranrufen, macht eigentlich jeder Reiter. Nur bei den meisten erfüllt sich der Traum leider nicht und er muss doch auf die Weide stapfen und das Pferd vom Gras weg zergeln. Trotzdem der Traum bleibt, man geht auf die Wiese, ruft einmal kurz und das Pony kommt angesaust. Die Realität sieht meist etwas anders aus 🙂 Wir sind froh, wenn unser Anblick nicht nach Arbeit riecht und das Pferd sich vom Acker macht.

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„Rühr-mich-nicht-an“ – Kopfscheue Pferde

Marlitt Wendt hat mal wieder zu meinem Lieblingsthema „Kopfscheue Pferde einen wunderbaren Artikel geschrieben. Wie Ihr ja vielleicht wisst, schlägt sich auch Atli mit diesem Problem herum.  Unter Anfassen verboten habe ich da mal unsere Erfahrung ein bisschen zusammen gefasst.

Zwar steckt Atli einem immer seine kleine Ponynase entgegen und lässt sich problemlos anfassen, aufhalftern,  etc. aber es ist immer ein kleines Unbehagen ein Ausweichen spürbar. Beobachtet mal eure Pferde genau, wie reagieren Sie, wenn ihr in das Halfter fasst oder sie am Kopf berühren oder bürsten wollt. Erst gestern ist mir wieder aufgefallen, wie sehr man sich auch an das Zurückzucken seines Pferdes gewöhnt. Dies ist nämlich immer Atli´s erste Reaktion, bis er sich wieder an seine Erziehung oder vielleicht auch an seine guten Erfahrungen erinnert…

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Bodenarbeit, Plastikplane

Stay with me – ruhiges Stehen üben !

Ruhiges Stehen gehört eigentlich zum Jungpferde ABC, es ist für alle wichtigen Dinge des Lebens unverzichtbar, wie z.B. Tierarztbesuch, Hufschmied, Verladen etc. Warum können es trotzdem so viele Pferde nicht? Schaut man an die Anbindebalken eines x-beliebigen Reitstalls, dann sieht man überall Pferde, die angebunden von links nach rechts zappeln und/oder alle erreichbaren Gegenstände anknabbern bzw. mit den Hufen bearbeiten.

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Bist du ein sicherer Ort…

… diese Frage stellte Petra Haubner von dem Blog  Pferdeflüsterei.

Ehrlich gesagt, tue ich mich mit einem solchen leicht philosophischen Themen immer sehr schwer. Ich bewundere Tanja  von Tash Horse Experience  für Ihre wunderbaren Texte zu diesem Thema, die oft meine Gedanken und Gefühle widerspiegeln, mir selbst gelingt so etwas nie. Ich bin einfach zu praktisch und pragmatisch.

So erzieht man sein PferdVor fast 40 Jahren habe ich angefangen ( um ehrlich zu sein sind es sogar schon fast 42 Jahre ) mich für die Ausbildung von Pferden zu interessieren. Nachdem meine Eltern auf die wunderbare Idee gekommen waren mir ein Abo der Zeitschrift „Freizeit im Sattel“ zu schenken, waren Ursula Bruns und Linda Tellingtin-Jones meine Heldinnen. Besonders das Buch „So erzieht man sein Pferd“ konnte  ich vorwärts und rückwärts herbeten und kein Reitschulpony war vor meinen Erziehungsversuchen sicher. Grunderziehung und Bodenarbeit waren da schon mein Steckenpferd. 😃

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