Archiv der Kategorie: Basic´s

Pferdetrick: Kopfschütteln

Lektionen-Marathon – Schluss mit lustig ! 😉

Immer wieder lese ich auf Facebook. Mein Pferd kann schon schon alles!!! Nun sind sind auf der Suche nach neuen Tricks, Lektionen etc. oder auch die Frage: Wieviele neue Tricks an einem Tag darf ich üben ? Ich sehe Pferd, die von ihren Menschen auf den Rücken gedreht werden und frage mich, muss man eigentlich alles tun, was geht. Ich weiss bei Clickerpferden geht wirklich viel, weil sie halt oft sehr stark motiviert sind, manchmal auch übermotiviert. Aber ganz im Ernst, muss ich alles trainieren, was geht – was das Pferd mitmacht. Wer hat, wann mit diesem Lektionen-Marathon begonnen ? Weiterlesen

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Zungenclick – endlich mal die Hände frei haben :-)

Ich bin ein großer Fan des Clickers und verwende ihn super gerne. Der Clicker und sein unverwechselbares Geräusch haben soviele  Vorteile, das ich nie mehr auf ihn verzichten möchte. Trotzdem bemerke ich in letzter Zeit, das ich immer mehr dazu übergehe, mit dem Zungenclick zu arbeiten. Ja, selbst wenn ich den Clicker in der Hand habe, höre ich manchmal meine Zunge clicken – es ist mir wohl irgendwie in Fleisch und Blut übergegangen.

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Behandlungstraining: Augenuntersuchung

Video-Tipp: Pferde-Behandlungstraining

Zur Vorbereitung auf Tierarzt, Schmied & Co

Viele Pferde haben Probleme mit dem Tierarzt oder auch mit dem Hufschmied. Auch meine Ponys sind da keine Ausnahme. So mussten wir Atli im letzten Jahr sedieren, weil für eine Sehnendiagnostik, das Bein rasiert werden musste und der Tierarzt fürchtete der zappelnde Derwisch würde ihm auf den Kopf springen. Deshalb hatte ich mir in diesem Jahr vorgenommen, mit meinen Pferden mehr Medical Training zumachen. Da kommt diese DVD von Viviane Theby und Nina Steigerwald natürlich genau richtig. 

Die Inhaltsangabe der DVD liest sich für viele Pferdemenschen
wie das „Who is Who“ des Schreckens:

  • Zahnkontrolle / raspeln
  • Spritzen üben
  • Fohlen chippen
  • Orale Medikamenteneingabe
  • Augen- und Ohrbehandlung
  • Verbände anlegen
  • Hufe baden
  • Hufbearbeitung
  • Röntgensimulation

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Höflichkeitstraining ist einer der wichtigsten Bestandteile des Clickertrainings mit Pferden

Höflichkeit ist eine Zier…

… doch weiter kommt das Pony ohne Ihr – 

                  dachte Atli viele Jahre lang!!!😃

Und nach seinem Motto handeln sehr viele Ponys und Pferde. Wenn ich anderen Pferdeleuten erzähle, das ich clickere dann bekomme ich meist ein Kopfschütteln oder ein „das ginge mit meinem Pferd gar nicht, der ist so verfressen“, zu hören.

Schön sage ich dann immer: „Verfressenheit ist eine Grundvoraussetzung, damit das Clickern funktioniert. Nichts ist beim Markertraining schlimmer, als eine Spassbremse, die einem das liebevoll überreichte Leckerchen vor die Füsse spuckt.“ 😀

gieriges-ponyAber Spass beiseite. Auch Atli war jahrelang so ein Bettelkönig (ja, ja er ist es immer noch – er tarnt sich nur besser :-))  Bei unseren ersten Erfahrungen mit Zirkuslektionen hatte es Leckerlis geregnet und Atli war innerhalb kürzester Zeit ein Fan von solchen Unternehmungen. Er stupste einen, öffnete schon mal das Maul (damit man auch weiss, was man mit den Leckerchen zu tun hat, nicht das der Mensch noch auf die Idee komme, die Süssigkeiten selber zu essen);  Bettelblick; Weg versperren; einem auf die Pelle rücken, einem beim Rausholen der Leckerchen „helfen“, ungefragt Lektionen anbieten, usw., usw. Atli hatte die ganze Bettelpalette drauf!!!

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Hilfe, mein Pferd braucht einen Beipackzettel!

… zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie den Trainer Ihrer Wahl!

Wie ihr ja vielleicht wisst, bin ich ein eher spontaner Mensch. Pläne für mich und mein Pferd erstelle ich nur selten und ich will gar nicht zählen, wie oft ich den mühsam erstellten Plan umwerfe und mich auf mein Gefühl verlasse. Versteht mich nicht falsch, die innere Stimme ist bei der Pferdeausbildung sehr wichtig. Oft sagt sie uns: Mach es leichter, hör auf, sei nicht so verbissen und dann ist es richtig auf sein Gefühl zu hören.

Doch mit zunehmendem Alter stelle ich fest, das mich meine „Planlosigkeit“ manchmal auch ganz schön ausbremst.

Wir verlangen viele unterschiedliche Dinge von unserem Pferd. Das moderne Pferd von heute soll spanischen Schritt gehen;  auf Fingerzeig ins Kompliment und Hufe geben wäre natürlich auch schön. Jeder Hufschmied kennt mindestens ein „Zirkuspferd“, was sich beim Hufe hochheben ins Kompliment oder auf die Knie wirft.

sehne-abtastenEin Beispiel, meine Pferde geben alle völlig problemlos die Hufe: Ich fange auf der linken Seite an sage „Huf“ und schon fliegt mir Alti´s Huf um die Ohren. Ich geh weiter nach hinten und schon hebt das besten Pony von allen, reihum ohne weitere Aufforderung, alle Hufe. Das ist toll, wenn man noch mal eben vorm Ausritt die Hufe auskratzen möchte. Als das  Pony  jedoch eine Sehnenverletzung hatte, wäre es ungeheuer praktisch gewesen, wenn das entsprechende Bein auch mal auf dem Boden stehengeblieben wäre 🙂  und man die Sehnen unbeschadet hätte abtasten könnte. Konnte man bei Atli aber nur, wenn man ein anderes Bein hochhob, das war  ausgesprochen lästig, zumal man vielleicht als Laie auch mal gesundes Gliedmaße mit krankem Bein vergleichen möchte. Als ich in der Situation steckte, habe ich überhaupt keine Gedanken daran verschwendet, dieses Dilemma mal zu beseitigen, sondern ging mit der Situation um so gut es eben ging.  Im Nachhinein kann ich nur den Kopf schütteln. Gestern habe ich dem Pony innerhalb von 10 Minuten dem Pony den Unterschied zwischen
a.) ich möchte das Du deinen Huf anhebst und
b.) ich möchte dein Bein abtasten,

Ja, das Leben kann so einfach sein! 🙂

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Stehenbleiben

Target-Training – Ruhiges Stehenbleiben

Das Target-Training ist gerade in der Pferdeausbildung sehr vielseitig einsetzbar. Um mit Ljosfari (der ja bekanntermassen ein kleiner Zappelphilipp ist) das ruhige Stehen zu üben, kam der stationäre Target zum Einsatz. Ich nehme Ihn sozusagen als Anbindebalken. 🙂  Das Pferd soll dazu die Nase an oder dicht an den Target halten und so stehen bleiben. Natürlich könnte ich mein Pferd auch real anbinden, aber beim stationären Target,  hat es die Möglichkeit zu gehen, wenn es ihm zu brenzlig ist. Dies finde ich für mein Medical Training sehr wichtig, damit man herausfinden kann, ob man den Bogen überspannt hat. Ausserdem hat die Forschung gezeigt, das eine Desensiblisierung deutlich schneller vonstatten geht, wenn das Pferd aktiv an dem Geschehen beteiligt ist. 

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Brennessel- Pellets vom Scheunenlädchen

Brennessel-Pellets – ein Leckerli für Dicki ?

Wie Ihr ja vielleicht wisst, ist der liebe Atli ein Rehepferd  und clickern mit Rehepferden ist immer ein bisschen heikel, weil sie ja eigentlich nichts haben sollen ausser Heu!!!! So bin ich immer wieder auf der Suche nach Goodies, die nicht dick machen und auch den Stoffwechsel nicht belasten.

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Clickerpony

Pferde heranrufen: Fury – Kommst Du ?

Pferde heranrufen, macht eigentlich jeder Reiter. Nur bei den meisten erfüllt sich der Traum leider nicht und er muss doch auf die Weide stapfen und das Pferd vom Gras weg zergeln. Trotzdem der Traum bleibt, man geht auf die Wiese, ruft einmal kurz und das Pony kommt angesaust. Die Realität sieht meist etwas anders aus 🙂 Wir sind froh, wenn unser Anblick nicht nach Arbeit riecht und das Pferd sich vom Acker macht.

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„Rühr-mich-nicht-an“ – Kopfscheue Pferde

Marlitt Wendt hat mal wieder zu meinem Lieblingsthema „Kopfscheue Pferde einen wunderbaren Artikel geschrieben. Wie Ihr ja vielleicht wisst, schlägt sich auch Atli mit diesem Problem herum.  Unter Anfassen verboten habe ich da mal unsere Erfahrung ein bisschen zusammen gefasst.

Zwar steckt Atli einem immer seine kleine Ponynase entgegen und lässt sich problemlos anfassen, aufhalftern,  etc. aber es ist immer ein kleines Unbehagen ein Ausweichen spürbar. Beobachtet mal eure Pferde genau, wie reagieren Sie, wenn ihr in das Halfter fasst oder sie am Kopf berühren oder bürsten wollt. Erst gestern ist mir wieder aufgefallen, wie sehr man sich auch an das Zurückzucken seines Pferdes gewöhnt. Dies ist nämlich immer Atli´s erste Reaktion, bis er sich wieder an seine Erziehung oder vielleicht auch an seine guten Erfahrungen erinnert…

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Bodenarbeit, Plastikplane

Stay with me – ruhiges Stehen üben !

Ruhiges Stehen gehört eigentlich zum Jungpferde ABC, es ist für alle wichtigen Dinge des Lebens unverzichtbar, wie z.B. Tierarztbesuch, Hufschmied, Verladen etc. Warum können es trotzdem so viele Pferde nicht? Schaut man an die Anbindebalken eines x-beliebigen Reitstalls, dann sieht man überall Pferde, die angebunden von links nach rechts zappeln und/oder alle erreichbaren Gegenstände anknabbern bzw. mit den Hufen bearbeiten.

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