Höflichkeitstraining ist einer der wichtigsten Bestandteile des Clickertrainings mit Pferden

… doch weiter kommt das Pony ohne Ihr – 

                  dachte Atli viele Jahre lang!!!😃

Und nach seinem Motto handeln sehr viele Ponys und Pferde. Wenn ich anderen Pferdeleuten erzähle, das ich clickere dann bekomme ich meist ein Kopfschütteln oder ein „das ginge mit meinem Pferd gar nicht, der ist so verfressen“, zu hören.

Schön sage ich dann immer: „Verfressenheit ist eine Grundvoraussetzung, damit das Clickern funktioniert. Nichts ist beim Markertraining schlimmer, als eine Spassbremse, die einem das liebevoll überreichte Leckerchen vor die Füsse spuckt.“ 😀

gieriges-ponyAber Spass beiseite. Auch Atli war jahrelang so ein Bettelkönig (ja, ja er ist es immer noch – er tarnt sich nur besser :-))  Bei unseren ersten Erfahrungen mit Zirkuslektionen hatte es Leckerlis geregnet und Atli war innerhalb kürzester Zeit ein Fan von solchen Unternehmungen. Er stupste einen, öffnete schon mal das Maul (damit man auch weiss, was man mit den Leckerchen zu tun hat, nicht das der Mensch noch auf die Idee komme, die Süssigkeiten selber zu essen);  Bettelblick; Weg versperren; einem auf die Pelle rücken, einem beim Rausholen der Leckerchen „helfen“, ungefragt Lektionen anbieten, usw., usw. Atli hatte die ganze Bettelpalette drauf!!!

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Als ich mir dieses Buch bestellte, dachte ich: Das ist so ein hübscher, kleiner Bildband, den kannst Du mal so zwischendurch lesen, wenn Dir die Fachbücher über den Kopf wachsen! Dabei hätte ich es eigentlich besser wissen müssen. Schließlich stammt das Buch aus der Feder (oder besser Computer) von Nicole Künzel. Zwar ist „Mit Kerstin Brein auf dem Weg zur Freiheit“ kein Clickerbuch, denn es wird negativer Verstärkung gearbeitet. Aber fernab von jeder Methodik enthält dieser Bildband ungeheuer viele große und kleine Wahrheiten rund um den Umgang mit Pferden, so das ich gar nicht weiss, welche Zitate ich nun eigentlich hervorheben möchte.

Kerstin Brein und ihre Ponys

Copyright by Antje Wolff

„Jedes Pferdetraining ist ein Training an sich selbst. Ein guter Pferdetrainer ist in der Lage zu erkennen ob ein Pferd etwas nicht tun will oder nicht verstanden hat, was es tun soll!“

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Clickerpony

Ich gebe es zu: Bisher bin ich in meinem 40jährigem Zusammenleben mit Pferden ohne Ohr-Target ausgekommen. Da stellt sich die Frage: Warum übe ich das jetzt? Und was hat das mit Medical Training zu tun ? Haben Sie einmal versucht die Ohren eines Pferdes zu verarzten? Dies kann sehr einfach sein, wenn das Pferd die Berührungen am Ohr geniesst und kratzen auch in den Ohren als Highlight des Tages empfindet. Es kann aber auch an die Vorhölle erinnern. So war ich auch schon dabei, als ein Pferd immer mit der Nasenbremse fixiert werden musste, damit ein verletztes Ohr medikamentös versorgt werden konnte.

Ich musste bisher, erst einmal Salbe an ein Pferdeohr bringen und das war bei meinem Pony Fylkir und der gehörte Gottseidank zur Geniesser-Fraktion. Diese Exemplare sind aber bei der Ohr-Target2Gattung Pferd  ausgesprochen selten. Die meisten sind so wie Atli: Sie  dulden die Berührung,   beginnen aber schnell zu zappeln oder den Kopf zu schütteln, wenn es irgendwie ernst wird, bzw. sie sich wie kleine Schweinchen bis über die Ohren paniert haben und man meint man könnte eine Drahtbürste gut gebrauchen 😃.
Auch die Vorstellung ich müsste einmal, wie bei Fylkir Salbe ins Ohr einbringen und dort auch noch einmassieren, ist doch ein sehr sportliche Idee. An eine größere Verletzung möchte ich gar nicht denken.

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… zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie den Trainer Ihrer Wahl!

Wie ihr ja vielleicht wisst, bin ich ein eher spontaner Mensch. Pläne für mich und mein Pferd erstelle ich nur selten und ich will gar nicht zählen, wie oft ich den mühsam erstellten Plan umwerfe und mich auf mein Gefühl verlasse. Versteht mich nicht falsch, die innere Stimme ist bei der Pferdeausbildung sehr wichtig. Oft sagt sie uns: Mach es leichter, hör auf, sei nicht so verbissen und dann ist es richtig auf sein Gefühl zu hören.

Doch mit zunehmendem Alter stelle ich fest, das mich meine „Planlosigkeit“ manchmal auch ganz schön ausbremst.

Wir verlangen viele unterschiedliche Dinge von unserem Pferd. Das moderne Pferd von heute soll spanischen Schritt gehen;  auf Fingerzeig ins Kompliment und Hufe geben wäre natürlich auch schön. Jeder Hufschmied kennt mindestens ein „Zirkuspferd“, was sich beim Hufe hochheben ins Kompliment oder auf die Knie wirft.

sehne-abtastenEin Beispiel, meine Pferde geben alle völlig problemlos die Hufe: Ich fange auf der linken Seite an sage „Huf“ und schon fliegt mir Alti´s Huf um die Ohren. Ich geh weiter nach hinten und schon hebt das besten Pony von allen, reihum ohne weitere Aufforderung, alle Hufe. Das ist toll, wenn man noch mal eben vorm Ausritt die Hufe auskratzen möchte. Als das  Pony  jedoch eine Sehnenverletzung hatte, wäre es ungeheuer praktisch gewesen, wenn das entsprechende Bein auch mal auf dem Boden stehengeblieben wäre 🙂  und man die Sehnen unbeschadet hätte abtasten könnte. Konnte man bei Atli aber nur, wenn man ein anderes Bein hochhob, das war  ausgesprochen lästig, zumal man vielleicht als Laie auch mal gesundes Gliedmaße mit krankem Bein vergleichen möchte. Als ich in der Situation steckte, habe ich überhaupt keine Gedanken daran verschwendet, dieses Dilemma mal zu beseitigen, sondern ging mit der Situation um so gut es eben ging.  Im Nachhinein kann ich nur den Kopf schütteln. Gestern habe ich dem Pony innerhalb von 10 Minuten dem Pony den Unterschied zwischen
a.) ich möchte das Du deinen Huf anhebst und
b.) ich möchte dein Bein abtasten,

Ja, das Leben kann so einfach sein! 🙂

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Bei Pferdeprofi Sandra Schneider lernt der Vollblüter Iwan, das Wasser gar nicht so schrecklich ist!

Ich gebe es zu: Ich sehe die Sendung “ Die Pferdeprofis“ gerne!  Ich liebe es anderen Pferdemenschen bei der Arbeit zu zu schauen! Und ja:  Ich flippe regelmäßig aus, wenn der Hackl Bernd, wieder ohne Helm auf ein Rodeopferd steigt oder irgendein Mädel keine Handschuhe tragen möchte, stattdessen aber seine  verbrannten Finger in die Kamera hält. Wahrscheinlich macht auch dies, einen Teil des Unterhaltungswertes für meine Kinder aus und so sind die Pferdeprofis bei uns zu Hause Kult 😃. Da wird keine Sendung verpasst!

Pferdeprofi Sandra Schneider arbeitet mit Haflinger Giro am Problem "Schermaschine akzeptieren".

Der kleine Anton hatte Angst vor der vorsintflutlichen Schermaschine.

Als die lieben Kleinen dann hörten, das es einen Problempferde-Demotag mit Sandra Schneider geben sollte, waren die Kinder Feuer und Flamme. Da kamen uns die Freikarten von www.pferde.de gerade recht – also auf zum Kölner Schutzhof für Pferde. Am Eingang war ich über die Freikarten doppelt froh, denn es gab für diese Veranstaltung keine Kinder-Ermässigung und ich hätte im Normalfall für mich und drei Girlies  (10-12 Jahre)  knapp 120 Euro zahlen müssen.

Ein Tipp für alle,  die Sandra Schneider einmal live erleben möchten, die Karten gibt es auch für 22,70 Euro im Vorverkauf ! Weitere Termine und den Link zu Köln-Ticket, gibt es hier.

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